Stellen Sie sich vor, Sie schaffen mit sanfter Beleuchtung die Stimmung für ein romantisches Abendessen oder erzeugen ein immersives Heimkinoerlebnis durch das Dimmen der Lichter. Die Dimmtechnologie macht diese Szenarien möglich. Aber wie erreichen LED-Leuchten das Dimmen? Welche Arten von Dimmern sollten Sie wählen? Dieser Artikel untersucht die Prinzipien und Methoden des LED-Dimmens und gibt gleichzeitig praktische Hinweise für die Auswahl der richtigen Dimm-Lösungen.
Dimmen bezieht sich auf die Reduzierung der Lichtleistung einer Leuchte, typischerweise gemessen in Lumen (lm), auch bekannt als "Lichtstrom". Wenn ein Licht gedimmt wird, verringert sich seine Lumenleistung entsprechend. Vereinfacht ausgedrückt ist Dimmen der Prozess der Steuerung der Helligkeit eines Lichts.
Die Antwort lautet ja – theoretisch können alle LED-Leuchten gedimmt werden. Die Praktikabilität hängt jedoch von der Art des Treibers ab, der die LED steuert. Um festzustellen, ob eine bestimmte LED-Leuchte dimmbar ist, ist es wichtig, die Beziehung zwischen der LED und ihrem Treiber zu verstehen.
Alle LED-Leuchten benötigen einen Treiber, ein elektronisches Gerät, das die Netzwechselspannung (typischerweise 230 V, 50 Hz) in eine Niederspannungs-Gleichspannung (normalerweise 12 V oder 24 V) umwandelt, um die LED zu betreiben. Dies liegt daran, dass LEDs die Netzspannung nicht direkt nutzen können und stattdessen einen Niederspannungs-Gleichstrom benötigen.
Bei kommerziellen Leuchten – wie z. B. LED-Panel-Leuchten, Downlights und Strahlern – ist der Treiber oft von der Leuchte selbst getrennt. Dies ermöglicht es Installateuren, auf den Treiber zuzugreifen und, falls kompatibel, Dimmsteuerungsdrähte neben der Stromversorgung anzuschließen.
Bei LED-Lampen ist der Treiber integriert und nicht zugänglich. Da die LED und der Treiber eine geschlossene Einheit bilden, können keine Dimmsteuerungsdrähte angeschlossen werden.
Um die Frage zu beantworten: "Kann diese LED-Leuchte gedimmt werden und wie?" müssen Sie zunächst feststellen, ob der Treiber getrennt und zugänglich oder in die LED integriert ist.
Wenn der Treiber getrennt oder innerhalb der Leuchte zugänglich ist, ist die beste Dimm-Methode die Verwendung eines dimmbaren Treibers. Dieser Ansatz ist in kommerziellen und industriellen Beleuchtungsinstallationen am häufigsten.
In kommerziellen Leuchten ist der LED-Treiber typischerweise eigenständig, sodass Installateure ihn bei Bedarf durch eine dimmbare Version ersetzen können. Ein dimmbarer Treiber erfüllt zwei Funktionen: Er fungiert sowohl als Treiber (Umwandlung von AC in DC) als auch als Dimmer (Anpassen der an die LED gelieferten Leistung).
Dimmbare Treiber reduzieren die Leistung der LED mit zwei Hauptmethoden:
Einige Treiber kombinieren PWM und AM für eine optimale Leistung.
Es gibt verschiedene Methoden zur Steuerung von dimmbaren Treibern, die jeweils eine kontinuierliche Stromversorgung und ein Steuersignal erfordern. Die gebräuchlichsten Methoden sind:
Bei den meisten LED-Lampen und vielen Wohnleuchten ist der Treiber im Inneren versiegelt, wodurch es unmöglich ist, ein Dimmsteuersignal zu senden. In diesen Fällen muss das Dimmen durch die Installation eines externen Dimmers an der Stromversorgungsleitung erreicht werden.
Dieser Ansatz erfordert, dass der Treiber für die Kompatibilität mit externen Dimmern ausgelegt ist. Solche Treiber werden als "dimmbar" gekennzeichnet, aber selbst dimmbare LEDs funktionieren möglicherweise nicht mit allen Dimmertypen. Überprüfen Sie immer die Empfehlungen des Herstellers für kompatible Dimmer.
Die gebräuchlichsten LED-Dimmer sind Phasenanschnittdimmer, die arbeiten, indem sie die Wechselspannung zweimal pro Zyklus ein- und ausschalten und so die an die LED gelieferte Energie reduzieren. Es gibt zwei Arten:
Um den besten Dimmer für eine bestimmte LED-Lampe oder -Leuchte auszuwählen, konsultieren Sie die Empfehlungen des Herstellers. Wenn keine Liste bereitgestellt wird, gehen Sie wie folgt vor: